Mitten im Leben

Dr. Georg Fraberger und ich, wir haben unserem Publikum in Sölden erklärt, dass eine Handprothese, ein elektrischer Rollstuhl keine Luxusartikel darstellen, sondern für uns lebensnotwendige Maßnahmen sind, um unserer Lebensaufgabe nachkommen zu können.

 

Nähere Infos zur Veranstaltung: Roland Düringer & Georg Fraberger haben tiefe Spuren hinterlassen / http://www.rollon.at/index.php/119-tief-ins-leben-eingetaucht.

Zuviel Ruhm, Macht und Ehre tun uns allen nicht gut

Portrait in der Zeitschrift "Die Südtiroler Frau":

 

Man wird oft geblendet von der Öffentlichkeit und von den Medien. Zuviel Ruhm, Macht und Ehre tun uns allen nicht gut. Deshalb ist es von größter Bedeutung, Menschen an seiner Seite zu haben, die einem auch einmal ins Gewissen reden. Es braucht diese Wegweiser, um die Orientierung im Leben nicht zu verlieren“.

 

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00_04_13 Die Südtiroler Frau.pdf
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DANKE für das Ehrenzeichen des Landes Tirol

Im Rahmen eines Festaktes in der Innsbrucker Hofburg, verlieh LH Günther Platter am 20.02.2013 die Ehrenzeichen des Landes Tirol an zehn Persönlichkeiten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino, die sich in verschiedensten Bereichen auf besondere Weise verdient gemacht haben.

 

In seiner Laudatio würdigte LH Platter die herausragenden Leistungen, welche diese Bürgerinnen und Bürger erbracht haben. Die Ehrungen seien sichtbarer Ausdruck des Dankes und der hohen Wertschätzung des Landes Tirol für ihren besonderen Einsatz.

 

„Es erfüllt mich mit großem Stolz am heutigen Andreas-Hofer-Gedenktag diesen engagierten Persönlichkeiten das Ehrenzeichen verleihen zu dürfen. Menschen wie sie sind gesellschaftliche Vorbilder und das größte Kapital, das ein Land haben kann. Durch ihren Einsatz haben sie einen wertvollen Mehrwert für unsere Gesellschaft und einen unverzichtbaren Beitrag für das Land Tirol geleistet. Die Verleihung der Ehrenzeichen ist Ausdruck der hohen Wertschätzung und Anerkennung für das außerordentliche Engagement dieser Bürgerinnen und Bürger.“

Meine geliebte Familie freut sich mit mir
Meine geliebte Familie freut sich mit mir

Marianne Hengl konzipiert neues Fernsehformat

Wir stellen in menschlich starken Portraits jeweils zwei Menschen „auf Augenhöhe“ vor, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu einem persönlichen „Gipfelsieg“ gemacht haben.

 

Für einen schwer behinderten Menschen mag ein „Gipfel-Sieg“ bedeuten, wenn man nach 3 Jahren selbständig und ohne fremde Hilfe aus der Badewanne steigen kann; mit einer verkrümmten Hand nach monatelangem Üben plötzlich ein Wort schreibt - all dies sind „Gipfel-Siege“, die meistens im Stillen gefeiert werden.

Unter dem Motto „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ lud Barbara Stöckl am 7. Oktober 2012 Felix Mitterer (einer der bedeutenden deutschsprachigen Autoren und Dramatiker) und Andy Holzer (den blinden Extremkletterer und -bergsteiger aus Osttirol) zum Gespräch mit Tiefgang.

 

Sehen Sie den ganzen Fernsehbeitrag unter http://www.rollon.at/index.php/tv-serie-gipfel-sieg, auch unser Konzept finden Sie im Anhang (ausgestrahlt wurde die Erstsendung am Nationalfeiertag 26.10.12 auf ORFIII mit einer sensationellen Quote).

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„Mein Leben - von Gott gewollt!“

Was mögen Sie an sich selbst am wenigsten?

 

Marianne Hengl: Meine Ungeduld! Ich hasse es, wenn ich mit mir selbst und anderen Menschen so ungeduldig bin. Perfektionistin zu sein, ist im Prinzip kein Fehler, aber Pedanterie wirkt extrem unsympathisch.

 

Wovon träumen Sie?

 

Marianne Hengl: Vom Tanzen! Als Jugendliche habe ich wahnsinnig darunter gelitten, es nicht zu können. Ich weiß, dass es mir im Blut liegt, dass ich super tanzen könnte, wenn ich gehen könnte. Mein Himmel wird so sein, dass ich tanze und tanze und tanze – mit meinem Stefan, meinem Papa, meinem Bruder und allen anderen Männern, mit denen ich jetzt nur in meinen Tagträumen tanze!

 

Anbei als pdf Dokument den ganzen Artikel ...

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Auch Hubert von Goisern liest mein Buch ;-)

Das Treffen mit Hubert von Goisern heute vor einer Woche war total super ;-) Wir haben schon 2x ein tolles Projekt miteinander gemacht.

 

Alles Gute lieber Hubert auf deiner Tournee. Apropos das Konzert in Innsbruck war da Hammer: http://www.youtube.com/watch?v=l-XYBJOKNMg.

Körperliches Defizit und trotzdem „Karrierefrau“

Was ist Ihrer Meinung nach der Hauptgrund, wenn Menschen mit Behinderung keinen Job finden können?

Erlauben Sie mir bitte einen Schwachpunkt aufzuzeigen, den viele vielleicht nicht gerne hören: Ob man es glaubt oder nicht, es gibt auch Unternehmen, die Menschen mit Behinderung gerne anstellen würden. Ein paar meiner Erfahrungen haben gezeigt, dass die verantwortlichen und öffentlich zuständigen Beratungs- und Vermittlungsstellen (AMS, Arbeitsassistenz, Bundessozialamt, Pro Mente …) oft nicht kompetent, hartnäckig und nachhaltig ihre Klienten vertreten. Es ist auch Fakt, dass Unternehmen - von og. Stellen - nicht gut beraten werden. So weiß ich aus eigener Erfahrung, dass dadurch immer wieder behinderte Menschen um einen adäquaten Arbeitsplatz umgefallen sind. Gerade vor ein paar Monaten ist die Unternehmerin einer großen Firma an mich herangetreten. Sie hat mir ihren Spießrutenlauf beschrieben, den sie auf sich nehmen musste, um eine junge Frau mit Behinderung in ihrem Unternehmen einstellen zu können. Klar ausgedrückt: Es sind nicht immer die Firmen schuld, wenn es um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geht.

 

Was ist Ihr persönliches Geheimrezept, um erfolgreich zu sein?

Das Rezept für Erfolg gilt gleichermaßen für behinderte wie für nicht-behinderte Personen: Mein Arbeitstag hat oft mehr als 14 Stunden. „Ohne Fleiß kein Preis“. Als behinderter Mensch muss man sich ständig beweisen und noch mehr Initiative und Tatkraft an den Tag legen. Es braucht eine genaue Vorbereitung, ein gut durchdachtes Konzept und sehr viel Organisation. Wichtig ist, sich immer ein Ziel vor Augen zu halten und Schritt für Schritt den Berg zu erklimmen. Kleinere Auszeiten und ein liebevolles, familiäres Umfeld machen den Kopf wieder frei und verhindern, ein Workaholic zu werden.

 

Das ganze Interview finden Sie im pdf Dokument - siehe unten ...

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Ich lass mein Leben nicht aus den Augen (Marianne Hengl)

 

Mein Handicap ist auch meine Chance.

 

Behindert! Was bedeutet das in unseren Tagen? Was hat das immer schon für die betroffenen Menschen bedeutet? Ich kann das für mich sehr klar beantworten: Als Mensch mit einem Handicap wird man behindert. Es werden Barrieren errichtet oder sie bestehen einfach ob der Gedankenlosigkeit derer, die scheinbar normal ihre Wege ziehen. Bis zu meinem fünften Lebensjahr war mir selbst gar nicht bewusst, dass ich behindert bin. Ich habe in meinem Leben viele Schmerzen und Ängste überwinden müssen. Der Weg zur Anerkennung war steinig. Sollte es durch meine Arbeit gelingen, manch anderem Menschen diesen Weg zu erleichtern, so hat mein Leben seinen tiefen Sinn gefunden.

 

Seht selbst::

http://www.rollon.at/pix_db/documents/RollOn.pdfhttp://www.rollon.at/pix_db/documents/RollOn.pdf